Mittwoch, 24. Oktober 2007

Bye Bye USA and Blog!

Ich koennte noch viel schreiben, aber a) habe gerade keine Zeit mehr und b) reicht es auch irgendwann :).
Die letzten Tag vergingen so schnell wie noch nie und erst wenn ich morgen in Berlin lande, werde ich realisieren, dass sich meine USA Konfortzone erledigt hat...
Was werde ich vermissen?
- meinen Jeep Liberty, den ich von Daimler fuer die Zeit bekommen habe --- war schon nett!
- das Satelittenradio... keine Werbung und ca. 100 Sender
- den Burger - auch wenn ich grad die Nase davon voll habe, werde ich ihn trotzdem bald vermissen
- die coole Arbeit... hat super viel Spass gemacht hier
... bestimmt noch ein paar mehr Sachen, die mir gerade nicht einfallen

Was werde ich NICHT vermissen?
- dann irgendwie doch das Essen! :) -- freu mich so dermasen auf deutsches Essen
- die Anti-Muelltrennung --> ist schon irgendwie Wahnsinn, dass hier alles in eine Tonne kommt
- der Energieverbrauch (in meiner Wohnung wird kein Strom in Rechnung gestellt)
- und noch vieles mehr.....

ABER es gibt schlechtere Plaetze auf der Welt und man kann es sich hier schon sehr gut gehen lassen. :)
Kann ich also nur allen empfehlen, es ist eine Reise und Erfahrung wert!

In diesem Sinne schliesse ich nun diesen Blog und freue mich auf Deutschland und der Familie (incl. Maxchen), Freunde und Bekannte....
Ich hoffe, dass ihr ein wenig Spass hattet mit der Seite und einen kleinen Einblick in mein Leben hier erhalten habt. Fuer mich war es kleines Tagebuch, was ich ab und zu mal wieder lesen werde!
Bis bald und in amerikanischen Sinne... take it easy!

Dienstag, 16. Oktober 2007

Chicago vs. Dallas - Ergebnis = unwichtig

Gleich mal im Voraus: Ich habe meine Kamera vergessen gehabt :(((, ahhhhh, wie kann mir sowas passieren? egal... take it easy ;)

Freitag abend war es endlich soweit, mein heissersehntes erstes Live Basketballspiel in den USA. Und wie haetten es die Authoren fuer mich nicht besser schreiben koennen.. na klar Chicago gegen Dalls und das bedeutet... Dirk live!!!! Fuer alle Basketball Unwissenden... Dirk Nowitzki, 29 Jahre, der einzige Deutsche in der NBA und letztes Jahr als erster Europaer zum wertvollsten Spieler der Liga ausgezeichnet. Da es ein Vorsaisonspiel ist es immer nicht so leicht vorauszusagen, ob die Stars wirklich dabei sind, aber er war da und machte eine solide Party mit 11 Punkten.
Verabredet hatte ich mich mit Alan zum Spiel und da dieser erst vom Flughafen zur Halle kam, bin ich alleine hingefahren und hatte die Moeglichkeit, mal fuer ein paar Minuten direkt neben dem Spielfeld zu stehen und die Stars beim Warmup anzuschauen. Was gibt es besseren fuer einen Basketballfreak, als mal alle diese hochgelobten Spieler live zu sehen und fast zum anfassen :). Ich konnte mir natuerlich nur Karten fuer das Level 300 leisten, was heisst $60 fuer einen Platz, wo die Spieler schon recht klein wirken ;). Karten fuer Level 100 und damit fast direkt am Feld, kosten $240... haette ich nicht soviele Tickets bekommen, waere das wohl drin gewesen... hehe... was solls...
Zur Atmosphaere... Die Halle, auch wieder alles ein bisschen groesser und es blitzt an jeden Ecken... vor Spielbeginn wurde klassisch die amerikanische Nationalhymne angestimmt, ist wohl standard hier bei jedem Spiel. Nachdem das gemeinschaftliche Abendessen began, aehhh Basketballspiel schnappte ich mir nebenbei meine Giveaways, welche ich am Eingang erhalten hatte, u.a. einen Coupon von McDonalds. Dieser besagte, dass im Falle eines Sieges von den Chicago Bulls mit min. 100Punkten, jeder Zuschauer einen BigMac Burger for free erhaellt. Was fuer eine Sensation, das Herz jedes Amerikaners muss gleich viel schneller geschlagen haben! Das Spiel entwickelte sich ganz locker und auch in der Offensive sah alles gut aus, fuer den amerikanischen Magen. Waehrend den Auszeiten wuerden die Leute mit teils sinnlosen und einfach nur banalen Spielchen bei Laune gehalten, alles halt Show...
Ab und zu konnte man mal wieder was gewinnen (u.a. Donuts von DunkingDonuts), sodass der amerikanische Zuschauer doch den Eindruck erhalten sollte, dass das soviel investierte Geld doch eigentlich Profit fuer einen sei. :).
20sec vor Schluss, Chicago im Ballbesitz, das Spiel entschieden 98:92 fuer Chicago... aber dann.. im Normalfall ist es so, dass wenn man der Sieger ist und nur noch 20sec zu spielen sind, die Zeit einfach heruntergespielt wird und keiner mehr einen Korb erzielt.
Wie schon zu erahnen ist, waere das nicht gut ausgegangen fuer die Chicagospieler, denn es fehlte nur noch ein Korb zu den besagten 100 Punkten. Wenn in Deutschland die 100 Punkte Marke geknackt wird, freuen sich alle, weil es halt so eine "magische" Grenze ist... hier ist das anders... Also wurde der Chicagospieler mit riesigen Emotionen nach vorne gepeitscht, damit er den Pass zum freistehenden Mitspieler spielt... Haette er den Pass nicht gespielt, waere er wohl aus der Halle getreten worden. Also machte Chicago den 100. Punkt, gewannen mit 100:92 und alle waren froh, nein anders... sie schriehen um ihr Leben, weil sie gerade einen BigMac gewonnen hatten... das geht garnicht klar!... Alan neben mir schuettelte mit dem Kopf und erlaeuterte mir das komische Verhalten seiner Landsleute... das waere halt Amerika! ;)... Ihm war das doch schon sichtlich ein bisschen peinlich, da er nicht so der typische Ami ist.... anschliessend haben wir uns natuerlich trotzdem den Free BigMac geholt und den Abend in einer Bar auslaufen lassen... achso... an der Kasse befanden sich hinter uns gleich 4 andere Leute mit diesem Coupon, was fuer Typen diese Amis...

Montag, 15. Oktober 2007

Trip nach Toronto und den Niagara Faellen

Bereits vor 10 Tagen war ich zusammen mit Thomas von IBM in Toronto zu einem kurzem Wochenendtrip. Freitag frueh startete unsere 12 stuendige 500Meilen Reise zu Pia, welche gerade ihren Auslandspraxiseinsatz bei Mercedes-Benz in Toronto absolviert. Bis zur Grenze lief alles super, jedoch auf kanadischer Seite mussten wir mehrere Staus mitnehmen, sodass die geplanten 9 Stunden Fahrzeit sich auf 12 Stunden verlaengerten. Angekommen gegen 21Uhr zischten wir dann noch ein paar Draft Biere und schlenderten ein bisschen durch die Stadt. Der Wetterbericht hatte uns an den Niagara Faellen, sowie in Toronto 30Grad vorausgesagt, sodass ich schon fast gar kein Pullover einpacken wollte. Nix da, tiefster Regen erwartete uns am Samstag... der Wetterbericht macht hier sowieso immer irgendwelche komische Voraussagen!!! Trotzdem machten wir uns Samstag auf zu den Faellen. Der Ort selber ist absolut touristisch gehalten. Hotels, Fressbuden und andere Unterhaltungspunkte reihen sich aneinander. Die Faelle sind schon sehr beeindruckend und eine Reise wert. Waherend dem Regen knippsten wir schnell ein paar Bilder und suchten erstmal das Trockene. Waehrend einer kurzen Regenpause gingen wir dann nochmal zurueck zu den Faellen, fuhren dann aber auch schonwieder bald nach Toronto.
Abends waren wir bei einem Daimler Mitarbeiter zum "Thanksgiving" Essen eingeladen. Die Runde war ganz nett und wieder konnte ich feststellen, dass Daimler (nicht mehr DaimlerChrysler) eine kleine Firma ist und jeder jeden kennt. Den Abend rundeten wir in einem spanischen Club in Toronto ab.
Sonntag Vormittag stand nochmals ein bisschen Sightseeing auf dem Programm, u.a. der CN Tower, welcher mit ca. 550m einer der groessten Bauwerke der Welt ist (ein groesserer Fernsehturm). Gegen 15Uhr gings dann wieder ab in Richtung Chicago, diesmal nur in 9 Stunden und ohne Ticket, yeah ;). Bilder gibt es wieder zu sehen... --------> rechts und "Kanada" :)

Mittwoch, 3. Oktober 2007

That's it!

Unten folgt ein kurzer und knapper Überblick zum Urlaub. Der Blog ist so geschrieben, dass ihr von oben nach unten lesen könnt um den zeitlichen Ablauf von Beginn bis Ende folgen zu können… Bilder wie immer, da rechts drüben! ----->>>>>

New York City – alles bisschen größer

Der Unterschied zu Chicago ist eigentlich nur, dass das angrenzende Wasser salzig ist und mehr Hochhäuser herumstehen… nagut ok so einfach ist es auch nicht.
Für die Unterkunft in New York hatten wir uns beide auf ein Hostel geeinigt, da unser Urlaubsbudget durch die Buchung eines Hotels wahrscheinlich schon komplett gesprengt worden wäre. Das Hostel war ganz nett und sogar direkt am Broadway. Ok, wer sich auskennt weiß, dass dieser total lang ist ;). Unser Hostel war an der Ecke zur 103. Straße, also alles noch grad so im guten Rahmen und nicht in Harlem.
An unserem ersten Tag sind wir auch gleich Richtung Brooklyn Bridge gefahren, um den herrlichen Ausblick bei Nacht zu genießen. Von dort aus, hat man einen super Blick auf die Skyline von New York. Wir knippsten ein paar Fotos und sind anschließend über die Manhattan Bridge wieder zurückgelaufen. Diese war schon bissel dunkler und eine komische Gestalt brachte Nancy dann doch bisschen in Rage, worauf wir dann auf ihren Wunsch, schnell den Weg ins Hostel suchten! :)
Nächsten morgen gab es zum Frühstück klassisch Bagels mit Ei und Frischkäse. Neben Sightseeing, stand natürlich auch unser tägliches Shopping auf dem Programm, irgendwie ging es nicht ohne ;). Das ganze machte es für uns noch besser, als wir erführen, dass bis 110Dollar Beträge keine Steuer erhoben wird, perfekt, let’s go… So schlenderten wir über die bekannte 5. Straße, sowie den Times Square, welcher an allen Ecken und kannten einfach nur glitzert. Jeder Shop am Times Square ist wohl verpflichtet, von außen per Screen Werbung zu machen. Das ergibt dann dieses gigantische Ergebnis.
Anschließend schipperten wir mit der kostenlose Fähre nach Staten Islands, um bei der Überfahrt die Freiheitsstatue anzuschauen. In den anderen beiden Tagen haben wir noch ein bisschen Touri gespielt und uns alles mal angeschaut (siehe Bilder)

Felix ist immernoch ein Touri!

Bereits am 2. Tag haben wir uns mit Felix in New York City getroffen. Felix absolviert seinen Zivildienst in der Nähe von New York. Er ist bereits schon ca. einen Monat in der Stadt, jedoch wälzte er erstmal eine große Stadtkarte, mit der ich hätte mein Zimmer tapezieren können. :)

Treffpunkt war Ground Zero, dem rießen Baustellenloch. Der Grundstein für die 4 neuen Türme ist bereits gelegt. Hier entsteht u.a. der s.g. "Freedom Tower"… einfach Wahnsinn und unvorstellbar, was dort passiert sein muss. Seine und unsere Zeit war recht knapp und deswegen entschieden wir uns auf einen kleinen Plausch im Central Park. Anschließend trennten uns die Wege wieder… bis bald Felix!

Knall, Plumps und der Tag danach…

Knall und Plumps machte es nachts um 4Uhr in unserem Zimmer. Was war los, alle in unserem 6-Mann Zimmer schreckten auf und schauten sich um. Da lag er… der Waliser, welcher über mir geschlafen hatte, war aus dem Bett gefallen. Klaro, auf der einen Seite hatte ihm es weh getan, aber alle in dem Raum konnten sich das Lachen dann doch nicht verkneifen, hehe. Am Tag danach erkundeten wir wieder weiter die Stadt und sind nachmittags ins Modern Art Museum. Ok, zugegeben bin ich nicht der größte Kunstfreak, aber anschauen konnte man sich das schon mal. Als wir eine Angestellte nach den Preisen für die Tickets fragten, drückte uns plötzlich ein fremder Mann 2 Tickets in die Hand, einfach so und ohne irgendwas zu sagen… auch gut dachten wir uns und ich freute mich über Kunst for free ($12 das Ticket gespart). Als weitere Sehenswürdigkeiten standen noch das Rockefeller Center, sowie die St. Patrick‘s Cathedral auf dem Programm.